Olympische Winterspiele Sochi 2014

Konsti Schad in Sotchi 2014

5. März 2014

Sochi, das waren trotz meiner verpassten Medaille insgesamt tolle Spiele. Und die habe ich im Anschluss an meinen Wettbewerb und nach dem Aus durch Sturz im Viertelfinale dann auch noch ein paar Tage richtig schön genießen können.

Unter anderem habe ich mir meine Kumpels in deren Events angesehen und sie angefeuert: die Skicrosser, dann Felix Neureuther und Fritz Dopfer im Slalom und natürlich auch meine alpinen Snowboardkollegen, die durch Anke Karstens und Amelie Kober ja zwei Medaillen haben holen können. Insbesondere der Amelie möchte ich an dieser Stelle meinen größten Respekt aussprechen: Das war schon sehr cool, wie du dich mit gebrochenem Ellenbogen zur Bronze-Medaille durchgebissen hast!

Spaß hatte ich auch in der Eishockey-Halle beim Halbfinale zwischen den USA und Kanada, das ich im Beisein meines Mannschaftskollegen Paul Berg und unserer kanadischen Snowboardcross-Freunde mitansehen durfte. Die Jungs sind nach dem Sieg ihres Teams im Nordamerika-Derby vollkommen aus dem Häuschen gewesen. Möchte gar nicht erst wissen, wie die dann später noch die Goldmedaille abgefeiert haben …

Nach ein paar Ruhetagen zu Hause in Bayern richtet sich der Fokus jetzt aber dann auch wieder auf die beiden letzten Weltcup-Rennen der laufenden Saison. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich jetzt noch zweimal die Chance habe, es besser als in Sotschi zu machen – zumal ich ja auch noch die Möglichkeit habe, den Gesamtweltcup zu gewinnen.

Anfang kommender Woche steht das Rennen im schweizerischen Veysonnaz auf dem Programm. Das ist eine Strecke, die mir mit ihrer langen Startgerade und den da geforderten Gleitfähigkeiten entgegen kommt. Das ist genau mein Ding. Zumal ich in dieser Saison ja nicht nur einen schnellen Belag haben, sondern mit dem „Dudler“ auch den besten Wachsmann im Weltcup-Zirkus an meiner Seite weiß. Und ein Weltcup-Sieg im Einzel, der steht bei mir heuer ja noch aus. Ich bin dafür jedenfalls bereit.